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Call for Papers und wichtige Termine

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Exploring the Dynamics of Organizational Working Time Regimes

Managerial, Occupational, and Institutional Perspectives on Extreme Work

 

Überlange Arbeitszeiten in Organisationen und konstante Verfügbarkeit des Personals sind zu einem immer drängenderen Problem für viele Wirtschaftsbetriebe geworden. Wurden sie für lange Zeit als Symbol für Loyalität, Exzellenz und Commitment akzeptiert, so stellen verschiedene soziale und kulturelle Veränderungen in westlichen Gesellschaften dieses etablierte Zeitregime zunehmend in Frage (etwa der wachsende Anteil berufstätiger Mütter, der Demografiewandel oder das Ankommen der Generation Y in der Arbeitswelt). Wissenschaft und Öffentlichkeit schauen auch im Zusammen­hang mit eskalierenden Work-Life-Konflikten und Gesundheits­problemen mit einem immer kritischeren Blick auf Regimes überlanger Arbeitszeiten. Um auf die zunehmende Kritik und die veränderten Umwelt­bedingungen zu reagieren, haben zahlreiche Organisationen Initiativen eingeleitet (z.B. Teilzeit­arbeit, Sabbaticals, Gleitzeit, Telearbeit, etc.), um die Arbeitsbelastung zu reduzieren und eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung für ihre Mitarbeiter/innen zu ermöglichen. Doch oft erweisen sich Regimes überlanger Arbeitszeiten und konstanter Verfügbarkeit besonders schwer veränderbar: Sehr häufig scheitern die vom Management eingeleiteten Reformversuche; gesetzliche Arbeitszeit­normen werden systematisch missachtet, während die problematischen Arbeitszeit­muster trotz bekannter Nachteile für Personen und Organisationen fortbestehen.

Ziel  der wissenschaftlichen Konferenz ist es, internationale Wissenschaftler/innen zusammen­zu­bringen, die zum Gebiet organisationaler Arbeitszeitregimes forschen, insbesondere zur Entstehung und zu den Dysfunktionen extralanger Arbeitszeiten. Dadurch sollen der Austausch und die Weiterentwicklung dieses – im deutschen Sprachraum unterrepräsentierten – Forschungsgebietes gefördert werden. Zugleich soll mit dieser Konferenz der Grundstein für den Aufbau eines Forschungsschwerpunktes an der Karl-Franzens-Universität Graz gelegt werden, der Fragen von Regimes überlanger Arbeitszeiten, insbesondere deren Veränderbarkeit, zum Gegenstand hat. Wissenschaftlich soll das Konferenzthema aus einer Reihe verschiedener theoretischer und empirischer Blickwinkel beleuchtet werden, wie z.B. berufliche Identitäten, Macht und Kontrolle, Arbeits- und Unternehmenskultur, Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem, Technologie­nutzung und Soziomaterialität, Geschlechtergerechtigkeit und Ähnliches.

 

Sie finden den vollständigen Call for Papers hier.

Frist für die Einreichung von Abstracts (1.000 Wörter): 30. Oktober 2016

Feedback der OrganisatorInnen: 30. November 2016

Frist für die Einreichung von Short Papers (ca. 3.000 Wörter) oder Full Papers (8-10.000 Wörter): 28. Februar 2017

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Kontakt

Institut für Personalpolitik
Elisabethstraße 508010 Graz

Univ.-Prof. Dr. Renate Ortlieb
+43 (0)316 380 - 7189
+43 (0)316 380 - 9545

http://personalpolitik.uni-graz.at

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